Innerhoder Festtagstracht

ÖSE­RI­GI

Vor­wort von Roland Inauen, a. Lan­dammann AI

Tra­cht­en begeis­tern. Tra­cht­en faszinieren. Tra­cht­en sind cool, sagen unsere Jun­gen. Was wäre Innerrho­den ohne seine Tra­cht­en! Sowohl die Fest­tagstra­cht der Frauen mit ihrer markan­ten Flügel­haube, dem reichen Tra­cht­en­schmuck und dem einzi­gar­ti­gen, handge­stick­ten Kra­gen als auch die Tra­cht der Män­ner mit ihrem mess­ingbeschla­ge­nen Hosen­träger und der augen­fäl­li­gen Far­bkom­bi­na­tion in Rot, Gelb, Weiss und Schwarz gehören zu den Aushängeschildern der Schweiz­er Tra­cht­en. Gross ist die Vielfalt.

Heute wer­den im Kan­ton Appen­zell I.Rh. mehr als ein halbes Dutzend ver­schiedene Frauen- und Män­ner­tra­cht­en getra­gen – hergestellt und gepflegt von unzäh­li­gen kun­st­fer­ti­gen Frauen­hän­den. Hinzu kom­men die ver­schiede­nen Kinder­tra­cht­en für Buben und Mädchen.

Dort, wo der Kan­ton feiert, dort, wo er ausser­halb sicht­bar wird und wahrgenom­men wer­den will, sind unsere Tra­cht­en dabei. Tra­cht­en tra­gen im über­tra­ge­nen Sin­nunser Land und seine besten Pro­duk­te zu Gästen und Kundin­nen in aller Welt.

Dass unsere Tra­cht­en der­art präsent und im besten Sinne wer­be­wirk­sam sind, haben wir unseren zahllosen überzeugten und lei­den­schaftlichen Tra­ch­t­en­trägerin­nen und ‑trägern zu ver­danken. Eine Tra­cht auf dem Estrich nützt wenig. Die näch­ste Gen­er­a­tion freut sich auf deren Weit­er­gabe. Tra­cht­en wollen getra­gen und gepflegt sein: mit Würde, Freude und Dankbarkeit, mit Acht­samkeitund Lei­den­schaft, aus Überzeu­gung und gerne mit eine Prise Humor und Stolz, immer aber mit guter Laune. Gries­grämige Men­schen soll­ten keine Tra­cht­en tragen.

Thomas Bia­sot­to hat sie fotografiert. Nein, nicht die Tra­cht­en, son­dern die Men­schen, die sie tra­gen – mit gross­er Meis­ter­schaft und noch grösser­er Empathie. Er hat sie nicht an der Fron­le­ich­nam­sprozes­sion, beim Öbere­fahre, an der Stobe­deoder an der Vech­schau abgelichtet, son­dern in seinem Stu­dio – per­fekt aus­geleuchtet, insze­niert, gestellt. Ungeschminkt ste­hen sie da. Im Mit­telpunkt die Per­sön­lichkeit der Tra­ch­t­en­trägerin und des Tra­ch­t­en­trägers mit ihrer bzw. sein­er ein­ma­li­gen Ausstrahlung. Tra­cht­en­leute, die wir alle ken­nen und mögen: IT-Spezial­is­ten und Lehrper­so­n­en, Land­wirte und Rent­ner­in­nen, Musik­erin­nen und Schulkinder. Und neben­bei tra­gen sie ihr schön­stes Kleid – mit Würde und Stolz. Die Tra­cht wird so zur wichtig­sten Neben­sache, die den Blick frei­gibt auf derenkun­stvolle und feingliedrige Details, auf die Far­ben­pracht und die Nuan­cen. Wer die lebendi­gen und ein­dringlichen Bilder von Thomas Bia­sot­to so auf sich wirken lässt, spürt die Kraft der Tra­cht. Sie ist mehr als ein schönes Kleid. Sie ist Teil unseres Lan­des. Sie ist Heimat. Sie ist – auch dann, wenn wir sie selb­st nicht tra­gen – e Stock vo öös.

Roland Inauen, a. Landammann

Vor­wort von Roland Inauen, a. Lan­dammann AI

Tra­cht­en begeis­tern. Tra­cht­en faszinieren. Tra­cht­en sind cool, sagen unsere Jun­gen. Was wäre Innerrho­den ohne seine Tra­cht­en! Sowohl die Fest­tagstra­cht der Frauen mit ihrer markan­ten Flügel­haube, dem reichen Tra­cht­en­schmuck und dem einzi­gar­ti­gen, handge­stick­ten Kra­gen als auch die Tra­cht der Män­ner mit ihrem mess­ingbeschla­ge­nen Hosen­träger und der augen­fäl­li­gen Far­bkom­bi­na­tion in Rot, Gelb, Weiss und Schwarz gehören zu den Aushängeschildern der Schweiz­er Tra­cht­en. Gross ist die Vielfalt.

Heute wer­den im Kan­ton Appen­zell I.Rh. mehr als ein halbes Dutzend ver­schiedene Frauen- und Män­ner­tra­cht­en getra­gen – hergestellt und gepflegt von unzäh­li­gen kun­st­fer­ti­gen Frauen­hän­den. Hinzu kom­men die ver­schiede­nen Kinder­tra­cht­en für Buben und Mädchen.

Dort, wo der Kan­ton feiert, dort, wo er ausser­halb sicht­bar wird und wahrgenom­men wer­den will, sind unsere Tra­cht­en dabei. Tra­cht­en tra­gen im über­tra­ge­nen Sin­nunser Land und seine besten Pro­duk­te zu Gästen und Kundin­nen in aller Welt.

Dass unsere Tra­cht­en der­art präsent und im besten Sinne wer­be­wirk­sam sind, haben wir unseren zahllosen überzeugten und lei­den­schaftlichen Tra­ch­t­en­trägerin­nen und ‑trägern zu ver­danken. Eine Tra­cht auf dem Estrich nützt wenig. Die näch­ste Gen­er­a­tion freut sich auf deren Weit­er­gabe. Tra­cht­en wollen getra­gen und gepflegt sein: mit Würde, Freude und Dankbarkeit, mit Acht­samkeitund Lei­den­schaft, aus Überzeu­gung und gerne mit eine Prise Humor und Stolz, immer aber mit guter Laune. Gries­grämige Men­schen soll­ten keine Tra­cht­en tragen.

Thomas Bia­sot­to hat sie fotografiert. Nein, nicht die Tra­cht­en, son­dern die Men­schen, die sie tra­gen – mit gross­er Meis­ter­schaft und noch grösser­er Empathie. Er hat sie nicht an der Fron­le­ich­nam­sprozes­sion, beim Öbere­fahre, an der Stobe­deoder an der Vech­schau abgelichtet, son­dern in seinem Stu­dio – per­fekt aus­geleuchtet, insze­niert, gestellt. Ungeschminkt ste­hen sie da. Im Mit­telpunkt die Per­sön­lichkeit der Tra­ch­t­en­trägerin und des Tra­ch­t­en­trägers mit ihrer bzw. sein­er ein­ma­li­gen Ausstrahlung. Tra­cht­en­leute, die wir alle ken­nen und mögen: IT-Spezial­is­ten und Lehrper­so­n­en, Land­wirte und Rent­ner­in­nen, Musik­erin­nen und Schulkinder. Und neben­bei tra­gen sie ihr schön­stes Kleid – mit Würde und Stolz. Die Tra­cht wird so zur wichtig­sten Neben­sache, die den Blick frei­gibt auf derenkun­stvolle und feingliedrige Details, auf die Far­ben­pracht und die Nuan­cen. Wer die lebendi­gen und ein­dringlichen Bilder von Thomas Bia­sot­to so auf sich wirken lässt, spürt die Kraft der Tra­cht. Sie ist mehr als ein schönes Kleid. Sie ist Teil unseres Lan­des. Sie ist Heimat. Sie ist – auch dann, wenn wir sie selb­st nicht tra­gen – e Stock vo öös.

Roland Inauen, a. Landammann